Denkmalschutz?

Alte Ansichten der Schlagmühle

Oktober 1845: Grundriss und Ansicht aus der Archivalie F 27 A, 67/465 im Hessischen Staatsarchiv Darmstadt
Ca. 1880: Zeichnung von Friedrich Bindewald, vom heutigen Radweg aus gesehen, links die Schlagmühle mit Kamin, rechts die ursprüngliche Scheune / Stall
Ca. 1930: Foto der Westseite, das Mühlrad existiert nicht mehr, die westliche Traufseite ist bereits verschindelt, der Mühlbach ist, zu Gunsten der Stromerzeugung im Lichthäuschen rechts, bereits vom Gebäude weg verlegt
Ca. 1950
Ca. 1950: An der Nordostecke der Giebelseite, links neben der Haustüre, ist die Schwelle bereits betoniert und zwei Gefache sind ausgemauert
1961: Schön zu erkennen, die halben Mannfiguren an der Giebel- und Traufseite und die vollständigen Mannfiguren im 1. Geschoss der Traufseite

1965: Umbau des Mühlengebäudes zum Wohnhaus

Ca. 1967: Das Erdgeschoss des Mühlengebäudes ist mit einer vorgehängten Fassade versehen

1968: Abriss von Scheune / Stall

Fachwerk an der Giebelseite heute

Die Grundschwelle der nördlichen Giebelseite ist nicht mehr existent, stattdessen wurde unter den Ständern und Streben betoniert. Alle Ständer und Streben sind in den unteren 30 – 40 cm teils stark verwittert.

2022: Freigelegtes Fachwerk an der nördlichen Giebelseite – inzwischen ist neben dem Erdgeschoss auch das Fachwerk des 1. Geschosses freigelegt; die gelben Texte bezeichnen die Gefache
Gefache N_E_14 (links) und N_E_15 (rechts) von außen; das Geflecht ist aus behauenen Hölzern, nicht aus einfachen Staken und Zweigen, hergestellt
N_E_14, Innenseite links
N_E_14, innenseite rechts
N_E_08: gut zu erkennen, die behauenen Hölzer des Geflechts
N_E_08: ausgebautes Gefach

Hausschrift

Bisher konnte der Name des Zimmermeisters aus Maar, evtl. Johann Pasder, der das Haus errichtet hat, noch nicht verifiziert werden. Erbaut wurde die Schlagmühle 1765, vermutlich auf dem Keller einer bereits früher dort erbauten und baufälligen Mühle, vom Müller Johann Heinrich Jäger.