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Februar 20, 2019 Off By BlauerEngel

Am Valentinstag hat Klaus mich ins Kabarett eingeladen: “Der Teufel trägt Parka” von Inka Meyer. Ein größerer Liebesbeweis als jedes andere Geschenk, denn zur gleichen Zeit wurde auch das Europa-League-Spiel Eintracht gegen Schachtjor Donezk übertragen. Da saßen sicher noch andere Männer mit ihren Frauen, die den obligatorischen Blumenstrauß vergessen hatten! Es hat uns auf jeden Fall beiden sehr gut gefallen, das Thema Mode und Schönheitswahn hat Inka Meyer sehr kurzweilig und wortspielerisch von vielen Seiten beleuchtet.

In der Pause hat uns eine Redakteurin vom Lauterbacher Anzeiger angesprochen und gefragt, wie uns denn das Programm gefallen würde. Dass man da ins Gespräch kommt, liegt ja in der Natur der Sache. Als Klaus dann erzählt hat, dass wir erst vor Kurzem aus Eschborn nach Frischborn gezogen sind, fand sie das ganz spannend und hat gefragt, ob wir bereit wären, uns für einen Artikel im Lauterbacher Anzeiger interviewen zu lassen. Klaus war gleich Feuer und Flamme und hat direkt zugesagt, ich bin da ein wenig zurückhaltender…

Auf jeden Fall war heute die Redaktionsleiterin da, um mit uns darüber zu reden, was uns denn in den Vogelsberg verschlagen hat. Wir haben eine gute halbe Stunde über unser vorheriges Leben gesprochen, wie wir zu unserer alten Mühle gekommen sind, was wir so mit den beiden Häusern vorhaben, wie es uns gefällt und ob wir uns schon eingelebt haben, und am Schluss hat sie dann gefragt: “Und gibt es auch irgend etwas Negatives, was Sie noch erzählen möchten?” Da haben wir uns angeschaut, Klaus und ich, aber keinem von uns beiden ist etwas eingefallen!

Zuletzt sind wir dann noch raus gegangen, in den Garten und an den Mühlbach, wo sie dann noch ein paar Fotos gemacht hat. “Darf ich auch ein Foto von Ihnen beiden vor der Mühle machen?” Hm, na gut, wenn’s sein muss…

Und als wir da so standen, Arm in Arm, meinte sie: “Hätten Sie nicht Lust, Artikel für den Lauterbacher Anzeiger zu schreiben? Wir suchen immer nach jüngeren Leuten, die daran Spaß hätten.” Oh, damit hatte ich ja gar nicht gerechnet und war auch erst einmal entsprechend geplättet. Aber Klaus meint, das wäre auf jeden Fall was für mich. Mal schauen, vielleicht rufe ich morgen mal an, um einen Termin zu vereinbaren…

Aber bevor “unser” Artikel veröffentlicht wird, was noch einige Tage dauern kann, bekommen wir natürlich erst einmal einen Entwurf, in dem wir nachlesen können, wieviel Unsinn wir ihr erzählt haben. Ich bin mal gespannt…