Die Zimmerleute haben sich angekündigt! In der nächsten Woche soll das Fachwerk im Erdgeschoss der nördlichen Giebelseite „repariert“ und wieder „schön“ gemacht werden – im Fachdeutsch heißt das „ertüchtigt“ und „restauriert“.
Aber vorher muss Klaus noch viel arbeiten. Die Winter-Sicherungsmaßnahmen, also Wasserbett-Platten, alte Matratzen, Sprungrahmen und Möbelstücke müssen entfernt werden.

Alles Holz muss von jeglichen Nägeln und Schrauben, Putz und Farbe befreit werden. Und weil die abgefaulten und zerfressenen Ständer und Streben auf das gesunde Holz zurückgeschnitten werden und damit die Giebelwand in der Luft hängt, müssen alle Holzteile mit Bändern und Latten gegeneinander verschraubt und so gesichert werden. Wir wollen ja nicht, dass uns das Fachwerk beim Restaurieren auseinanderfällt. Zusätzlich werden im Innern Sprieße aufgestellt, die für die Zeit der Arbeiten am Holz die Last der Giebelwand abfangen.

Und weil man ja nie weiß, wie das Wetter wird, bleibt die Wetterschutz-Folie außen hängen und wird nur wie ein Zelt nach außen gezogen. So lässt sich auch bei Hundswetter und prasselndem Regen noch trocken und gemütlich arbeiten!
