Aufräumen angesagt

März 28, 2020 Off By k84376

Das Gewächshaus ist ja nun fertig, und endlich ist Zeit, sich wieder um den Rest des Gartens zu kümmern. Heute waren für Klaus Aufräumarbeiten angesagt. Unser kleines Bächlein an den Außentreppen lang war doch reichlich verlaubt und verschlammt und auch der Pool enthielt mehr Blätter, Schlamm und Zweige als Wasser. Außerdem liegen ja auch noch acht gefällte Fichten in der Gegend rum, um die sich mal jemand mit Motorsägenschein kümmern müsste…

Ein ziemlich trauriges Bild gibt er noch ab, unser Pool…
Aber keine Sorge! Der Poolboy ist wieder unterwegs, um zumindest die Zweige und den dicksten Schlamm zu entfernen. Um nicht eventuell schon eingewanderte Molche mit zu entfernen, hat Klaus aber auf ein komplettes Großreinemachen verzichtet. Das ist dann im nächsten Winter wieder angesagt.
Im oberen Teil des Bachlaufs hatte sich noch nicht so viel Material angesammelt…
… aber unten!
Auch hier war nach einer Viertelstunde…
… wieder alles porentief rein.
Und ein Eimer voller Material für den Schnellkomposter gesammelt.
Und nachdem Klaus die vier Bretter wieder oben am Mühlbach ins Wehr gesteckt hat, haben wir auch wieder Fontänenplätschern…
… und Bachgurgeln.

Aber das war ja eigentlich noch keine Arbeit, also sollten bis heute Abend auch noch die bereits entasteten Fichtenstämme ordentlich unten im Hof aufgestapelt sein…

Wer meint, dass man zum Kleinsägen von ein paar Fichten bloß eine Motorsäge braucht, der ist ganz schön schief gewickelt!
In den Brennraum unseres Kaminofens passen Scheite mit einer Länge von bis zu 33 Zentimetern. Wenn man Ein-Meter-Stücke schneidet, könnte aber beim Dritteln der Ein-Meter-Stücke ein Stück etwas länger sein als 33 Zentimeter. Deshalb sägt Klaus, weil er ein vorsichtiger Mensch ist, keine Ein-Meter- sondern Neunzig-Zentimeter-Stücke. Und zum Abmessen dient eine Türschwelle, die auf einer alten Flachfeile schön gerade zum Liegen kommt.
Eineinhalb Stunden später sind die drei entasteten Fichtenstämme zersägt.
Aber auch unten auf dem Hof wartet noch ein Fichtenstamm, und zwar der mit dem größten Durchmesser… Der obere Teil ist schnell zurechtgesägt.
Für den unteren Teil mit einem Durchmesser von über einem halben Meter muss man mit einem Motorsägenblatt von 35 Zentimetern schon wissen, was man tut.
Aber dafür hat Klaus ja den Motorsägenkurs am liegenden Holz gemacht, und so dauert es zwar etwas länger, aber am Schluss hat auch der dicke Brummer verloren!
Alles kurz und klein!
Das kann aber so kreuz und quer nicht liegen bleiben, sonst kommen wir mit dem Panda nicht mehr aus der Garage raus…
Also macht Klaus einen – mehr oder weniger – ordentlichen Haufen.
Und natürlich müssen da auch die Neunzig-Zentimeter-Stücke von oben noch drauf. Und dafür gibt’s den Sapie! Dann muss man sich nämlich nicht bücken und hat außerdem durch den langen Stiel auch beim Hebeln noch mehr Kraft.
Ohne Rückenschmerzen kann Klaus auch die dicken Stammstücke aufstellen…
… und auf die Sackkarre verfrachten.
„Hopplahopp, mein Eselchen, einmal den Berg runter…!“
Und auch beim Stapeln gibt es keinen Bandscheibenvorfall, dank Sapie!
Nur mit dem eigenen Körpergewicht werden die Stammstücke in Position gebracht.
„Das macht einen Riesenspaß“, meint der Herr des Holzes.
Am Abend ist der Platz geräumt, nur noch vier Fichten übrig, die erst noch entastet und dann ebenfalls abgelängt werden müssen. Aber das passiert frühestens nächste Woche!
Einen schönen Haufen Holz haben wir jetzt vor der Hütte, der noch gespaltet werden muss, bevor er endgültig zum Trocknen gestapelt werden kann. Vielleicht haben wir Glück und Berthold kann irgendwann nochmal mit dem Bulldog und dem hydraulischen Spalter vorbeikommen…
Abendstimmung